Sterben in der Nacht

Für fast alle Bewohner ist das Heim die letzte Station in ihrem Leben. Manche kommen kurz vor dem Tod noch ins Krankenhaus.  Die meisten sterben in der Nacht  – ohne dass jemand ihre Hand hält oder in der Nähe ist.  Wie soll das auch gehen, bei der Personalbesetzung der Nachtdienste?   Oft wird beim Rundgang festgestellt, dass ein Bewohner verstorben ist.  Diese Zeit gilt dann auch als Todeszeit.  Fragen Angehörige nach, erzählt man diesen, dass die Mutter/der Vater ruhig eingeschlafen sei und bestimmt nicht mehr gelitten hat.
Sterben im Pflegeheim ist ein eigenes Thema.  Hierzu sei diese Monitorsendung  vom 30.01.2014  empfohlen:  Tod zweiter Klasse

Stimmt es, dass Menschen in stationären Einrichtungen überwiegend nachts sterben?

In verschiedenen Internetforen wird dieser Frage nachgegangen, wobei Pflegekräfte im Nachtdienst überwiegend diese Erfahrung bestätigen.  Einige geben an,  zwischen 2 und 5 Uhr eine Häufung von Sterbefällen erlebt zu haben, andere geben die späten Abendstunden  oder die frühen Morgenstunden an.  Auch Pflegekräfte im Tagdienst sind vielfach der Meinung, dass die meisten Bewohner/Patienten nachts versterben.  Das mag auch daran liegen, dass die Tagdienstzeiten nicht so lang sind wie die Nachtdienste und es außerdem Kollegen gibt, die sich mit um den Sterbenden/Verstorbenen kümmern.  Die Wahrnehmung, dass in den frühen Morgenstunden zwischen 5 und 7 viele sterben, kann auch damit zusammenhängen, dass der Tod dieser  Menschen  entweder beim letzten Rundgang des Nachtdienstes oder beim ersten Kontakt des Frühdienstes festgestellt wird.  Eine Permanentüberwachung findet schließlich nur auf Intensivstationen statt.   Zwischen den einzelnen Rundgängen in der Nacht  liegen jeweils 3-4 Stunden.

Aussagefähige Erhebungen, Daten und Fakten zu den Sterbesituationen in Pflegeeinrichtungen liegen nicht vor.   An der Universitätsklinik Würzburg, Palliativstation,  wurde  in der Zeit von Oktober 2009 – Oktober 2010 ein Sterbebuch geführt.  Daraus geht hervor, dass zu allen Uhrzeiten gestorben wurde. Von den 242 Patienten die dort verstorben waren, starben 110 während der Nachtdienstzeit (21.00 – 6.00 Uhr), 53 während der Frühdienstzeit (bis 14 Uhr)  und 79 während der Spätdienstzeit (bis 21.oo Uhr).  Demnach sind die Mitarbeiter des Nachtdienstes tatsächlich am häufigsten mit dem Sterben konfrontiert. Von der Personalbesetzung, wie sie diese Palliativstation vorsieht, wagen Nachtwachen in Pflegeheimen kaum zu träumen.

Warum ist die Sterberate in der Nacht verhältnismäßig hoch?

Dieser Frage wird nicht nur in vielen Foren nachgegangen, auch die Fachliteratur liefert dazu plausible Erklärungen.   Schon die Philosophen der Antike verstanden den Tiefschlaf als  Vorstufe zum Tod oder als einen todesähnlichen Zustand.  Alle Vitalfunktionen sind dabei so weit reduziert, dass ein  „Hinübergleiten“ als nächster Schritt gesehen werden kann.   Tod und Schlaf sind nach wie vor Mysterien, für die unsere Wissenschaft  lediglich physiologische und biochemische Erklärungen hat.  Was mit der Seele und dem Geist während des Schlafens und beim Erlöschen aller Vitalfunktionen passiert,  kann mit heutigen Methoden  nicht festgestellt werden.  Eine interessante Übersicht über das Philosophieren  finden Sie in diesem SPIEGEL Artikel von 1967  Tod : Was ist das für ein Schlaf?

Bekannt ist ebenfalls, dass sich Herzinfarkte und Hirninfarkte (Schlaganfälle) häufiger in einer Ruhephase ereignen.  Vor allem in den späten Abendstunden, kurz nach dem Zubettgehen oder am frühen Morgen.  Da diese Akutereignisse tödlich verlaufen können, vor allem wenn zu spät reagiert wird, kann auch das eine Erklärung für die verhältnismäßig hohe Sterblichkeitsrate während der Nachtdienste sein.

Der  Hauptrisikofaktor dürfte jedoch die schlechtere Betreuungssituation in den Nächten sein, das betrifft auch Krankenhäuser und Kliniken.   Laut dieser Studie von 2008 sterben nachts mehr Patienten nach einem Herzstillstand in Kliniken.  Prof. Delius erklärt dazu:  „Es spricht aber vieles dafür, dass die geringere Verfügbarkeit von  ärztlichem und pflegerischem Personal während der Nacht und am Wochenende wesentlich zu den schlechteren Überlebenschancen beiträgt“

Wer erhält Sterbebegleitung  und wie sterben all die anderen?

In regelmäßigen Debatten um Sterbehilfe werden besorgte Bürgern beschwichtigt, indem man sie glauben macht, in Deutschland müsse kein Sterbender Schmerzen erleiden.  Offenbar glauben Politiker dies tatsächlich, wie es kürzlich  in der Sendung Günther Jauch „Mein Tod gehört mir“ wieder einmal gezeigt wurde.  Der SPD Politiker, Franz Müntefering, schilderte dort die vorbildliche Behandlung und Pflege seiner an einer Krebskrankheit verstorbenen Frau.  Diese Frau hatte eine dreifach höhere Chance auf eine individuell angemessene Begleitung wie ein „Normalsterblicher“, pflegebedürftiger, alter Mitbürger unserer Landes:   1. Sie hatte eine Krebserkrankung. 2. Sie war noch geistig fit und relativ jung. 3. Sie hatte einen Prominentenbonus.   Ich habe Herrn Müntefering, den ich im Übrigen durchaus schätze, anschließend diese Rückmeldung geschickt: mail-an-muenteferin_20.01.14  Eine Antwort habe ich nicht erhalten.  Nicht nur die Politik, auch verdiente Journalisten wollen das wahre Ausmaß der unwürdigen und nicht selten qualvollen Sterbesituationen, wie sie heute hierzulande den nicht privilegierten alten Menschen zugemutet werden,  nicht wissen.

Bis heute hat keine Regierung auf Bundes- oder Landesebene ernsthaftes Bemühen gezeigt, den allseits beklagten, unzureichenden Personalschlüssel anzuheben.  Stattdessen machen  Politiker gemeinsame Sache mit Heimträgern und Kostenträgern, deren Hauptinteresse Kostenersparung heißt.  Und bei den Nachtwachen wird deshalb besonders gespart, weil nachts keine Kontrollen zu befürchten sind.

Leidenssituationen, die wir nur erahnen können.

Beispiel Frau B.: 
Nur wenige Angehörige bringen es überhaupt fertig, den Siechtumsprozess mit Worten und Fotos zu dokumentieren, wie der Sohn der Frau B.   Seine Mutter verstarb hingegen unbemerkt in der Nacht des 4.August 2004, so gegen 0.30 Uhr. Vermutlich wurde sie von der Nachwache bei einem Kontrollgang tot vorgefunden, denn zum tatsächlichen Umstand und Hergang konnte dem Sohn keine Auskunft gegeben werden. Die beiden Zimmernachbarinnen waren ebenfalls sehr alt und völlig hilflos, sie hätten sich nicht melden können, um etwa bei einem Erstickungsanfall von Frau B Hilfe zu rufen. Eine Monitorüberwachung ist in solchen Fällen nicht üblich. Warum eigentlich nicht? Wenn man sich schon derart bemüht, einen sterbenskranken alten Menschen künstlich am Leben zu halten, wäre eine solche Sicherheitsmaßnahme die notwendige Konsequenz. Den Sohn hätte dies jedenfalls sehr beruhigt.   Seit 2004 versuche ich an diesem Fall zu zeigen, wo die eigentlichen Probleme Lösungsansätze liegen. In den 10 Jahren, die dazwischen liegen wurde erkennbar nichts daraus gelernt.  Vor der hier beschriebenen Praxis kann man sich bestenfalls mit einer  Patientenverfügung schützen.

Beispiel Schwiegervater:
Mein  Schwiegervater verstarb mit 96 Jahren in einem Krankenhaus in Hannover an Altersschwäche – wie es im Totenschein hieß. Abends vorher besuchte ihn meine Schwiegermutter, sie rief mich anschließend besorgt an, nicht weil sie dachte, dass er stirbt, sondern weil sie sich fragte, ob sie sich richtig verhalten hatte. Drei Tage vorher hatte sie ihn überredet, ins Krankenhaus zu gehen, da sie sich wegen seines körperlichen Abbaus sorgte.  Im Krankenhaus – zumal er Privatpatient war, wurde er dann zunächst „durchdiagnostiziert“, einschließlich Darmspiegelung, was ihm sehr zusetzte. Er wollte das alles nicht, wollte keine Infusionen, hatte jedoch nicht mehr die Kraft sich standhaft dagegen zu wehren. „Wir päppeln Sie wieder auf“, sicherte der Professor ihm tags vorher bei der Visite noch zu. Das ungewohnt hohe Krankenhausbett sorgte dann in der zweiten Nacht zusätzlich für einen Sturz. Zwar hatte er sich nichts gebrochen, dennoch wurden nun fürsorglich Gitter angebracht. Damit er nicht zur Toilette brauchte und wegen der Flüssigkeitsbilanz, legte man einen Katheter. Und, weil er seit Wochen schon kaum noch etwas essen konnte/wollte, erhielt er außerdem noch eine Magensonde.  Diese hat er jedoch sofort wieder gezogen. Auch die Infusion musste mehrfach neu gelegt werden, da er immer wieder aufzustehen versuchte. Als meine Schwiegermutter ihn an diesem letzten Abend besuchte, lag er in seinem 1.Klasse-Einzelzimmer-Bett mit hochgezogenem Gitter. Beide Arme hatte man mit Manschetten fixiert, so dass er sich nicht einmal an der Nase kratzen konnte. Er flehte sie an: „Mach mich hier los, ich will nach Hause“. Sie suchte dann nach einer Schwester. Diese erklärte ihr, die Manschetten seien zu seiner eigenen Sicherheit unverzichtbar. Denn sonst würde er sich die Infusion ständig ziehen. Die brauche er jedoch, weil er schon stark ausgetrocknet sei.  Selbst  hochbetagt und unsicher traute sich seine Frau nicht, ihn von den Fesseln zu befreien und mitzunehmen. Schweren Herzens fuhr sie nach Hause. Früh morgens klingelte dann ihr Telefon, um sie zu informieren, dass ihr Mann leider in der Nacht verstorben sei.   Dieser Stress hat ihm ganz offensichtlich den Rest gegeben. Man mag sich gar nicht vorstellen, welche Folterqualen dieser Mann in der Nacht erlitten hat.

Solche Formen der Sicherungsverwahrung sind das Ergebnis einer Medizin und Pflege, die sich statt an den Bedürfnissen des Menschen, an unreflektierten Standards orientiert.   Fixierungen sind in jedem Falle abzulehnen und zu verhindern, in denen durch  eine  angemessene menschliche Begleitung und sonstige Alternativen, Schäden abgewandt werden können.

Wenn auch Sie eine belastende Sterbesituation im Krankenhaus oder Heim erlebt haben, geben wir Ihnen auf dieser Seite die Möglichkeit zur Veröffentlichung.  Wir müssen diese Bilder und Beispiele zeigen und damit denen eine Stimme geben, die solches erleiden mussten.


Empfehlungen zum Thema:

Monitor-Sendung:   Tod Zweiter Klasse – Sterben und Pflegeheim

Im Internet:  Sterben in stationären Pflegeeinrichtungen  Auf dieser Seite finden Fachkräfte in der Pflege einen Fragebogen zu einer Sterbestudie, der online ausgefüllt werden kann.  Das Ergebnis der Studie wird auf einem Kongress im November 2014 vorgestellt.

 

 

6 Kommentare

  1. Ich habe selbst über zwanzig Jahre als Nachtwache in verschiedenen Heimen gearbeitet. Es mag zwar sein, dass die Pflegekräfte total überlastet sind, sie geben aber in den meisten Fällen ihr Bestes. Wenn wir bemerkten – und der Tod kündigt sich oft schon Tage oder Stunden vorher an- dann wurden die Nebenarbeiten (putzen, aufräumen, Wäsche sortieren usw.) liegen gelassen und die Pflegekraft blieb bei dem Sterbenden, wenn keine Angehörigen da waren. Wir haben uns immer um eine menschenwürdige Sterbebegleitung bemüht. Natürlich haben wir es auch -leider- erleben müssen, dass Bewohner plötzlich und unverhofft gestorben sind. Aber auch da wurde ruhig und in Würde von dem Bewohner Abschied genommen, denn es dauert ja immer noch Stunden bis der Verstorbene vom Bestatter abgeholt wird. Ich kann nur sagen dass wir immer bei aller Betriebsamkeit in der Nacht (ich habe zuletzt in einem Haus mit 158 Bewohnern gearbeitet und wir waren in der Nacht zwei Pflegekräfte)immer die Bedürfnisse und Wünsche eines jeden Einzelnen respektiert haben. Leider wissen viele Pflegekräfte nicht wo die Prioritäten sind. Ich bin in den Nachtdienst gegangen, weil er mir mehr Möglichkeiten gab Zeit für jeden Einzelnen zu haben. In der ersten Pflegerunde sind ja immer noch viele Bewohner wach und mögen gerne noch ein wenig reden was im Tagdienst oft nicht so möglich ist. So habe ich viele gute Gespräche geführt auch über das Sterben und die Ängste die es bei vielen Menschen gibt. Eine gute Sterbebegleitung ist immer möglich nur haben viele Menschen, auch Pflegekräfte, Angst vor dieser Situation und vermeiden so die Auseinandersetzung mit dem Prozess des Sterbens.

  2. Erklärungen wie diese sind nach meiner Erfahrung seit 45 Jahren die Hauptursache für die personelle Unterbesetzung. Leider sterben sie nicht aus, die KollegInnen, die sich damit brüsten alleine ein ganzes Heim oder, wie in diesem Falle, rund 80 Bewohner in der Nacht sicher und sogar mit Zeit für Sterbende betreuen zu können. Vermutlich eine Selbsschutzbehauptung, damit das eigene Gewissen nicht allzusehr nagt und die Nachtschwester am Tag schlafen lässt.

  3. Meine Mutter starb vor kurzem in ein Pflegeheim an Altersschwäche.
    Vormittags bekam ich ein Anruf vom Pflegeheim das meine Mutter den heutigen Tag wohl nicht überlebt. Etwa eine Stunde später bekam ich noch mal ein Anruf vom Pflegeheim das wir uns beeilen sollten da sie das Gefühl hatten das meine Mutter auf irgend etwas wartet. Als wir im Pflegeheim ankamen war ein Pfleger bei meiner Mutter und hielt ihre Hand.

  4. Mein Vater ist am 17.12.2015 in einem Heim verstorben. Ich war von diesem Heim von Anfang an nicht überzeugt, hatte jedoch keinen Einfluss darauf, weil es durch andere Familienangehörige bestimmt wurde. Mein Vater hatte Demenz und wollte immer nur nach Hause. Die ersten 2 Wochen ging es einigermaßen aber danach ging es stetig bergab. Er wurde mit Medikamenten ausser Gefecht gesetzt bzw. regelrecht sediert. Er war kaum wiederzuerkennen wenn wir ihn besucht hatten. Zwei Tage vor seinem Tod war zu erkennen das es zu Ende geht. Die Schwester oder das Personal haben keine Anstalten gemacht meine Mutter mal anzurufen, dass sie kommen soll. Im Nachhinein hat sich das Heim herausgeredet. Zu Anfang erzählen sie dir alles was man hören will. Wenn Bewohner Arbeit machen kriegen sie eben mal nen Schnaps wie es so schoen heißt. Ich denke mein Vater hat dort sehr gelitten. Ein Leben lang zu hause und plötzlich eine fremde Umgebung, fremde Menschen. Vor allem die Gabe von Medikamenten, die ohne nachfrage der Familie verabreicht wird. Er konnte sich dagegen nicht wehren. Er war kaum ansprechbar wenn er Besuch hatte. Ich bin einfach wütend auf das Heim. Was dem allen noch die Krone aufsetzt ist, das nach 6 Wochen in diesem Heim sein Gebiss nicht auffindbar war. Wir müssen annehmen, daß es evtl. gestohlen wurde, weil es einen Goldanteil hatte.

  5. Hier kommen in vielen Kommentaren wieder Vorurteile über Seniorenheime hoch die mich doch immer sehr betroffen und wütend machen.Ich bin seit 1990 Altenpfleger,davon die letzten 12 Jahre als Dauernachtwache.Wir sind zu zweit für 88 Bewohner in der Nacht da.Wir versuchen immer,wenn jemand im Sterben liegt,diesen Menschen zu begleiten,jedoch ist dies nicht immer ununterbrochen möglich,es ist einfach nicht leistbar.Z.B.dann nicht,wenn fünf Bewohner auf einmal klingeln…das kann die andere Pflegekraft nicht abdecken…ausserdem kann niemand den genauen Todeszeitpunkt wissen….Ja mich machen Vorurteile wütend,wo beschrieben wird,das alte Leute im Heim bestohlen würden,ruhig gestellt etc…..Vom Ruhigstellen ist die moderne Altenpflege schon lange weg und auch andere Sachen würden vllt nicht so dargestellt wenn sich mehr Menschen mal mehr mit Altenpflege auseinandersetzen würden.Mal ein Haus besuchen,die Arbeit der Kollegen beobachten…vllt was ehrenamtliches tun….anstatt sich zu wundern,wie schnell sich ein demenzranker Mensch verändern kann….viele alte Menschen werden im Seniorenheim übrigens erst wieder munterer,lernen andere kennen.Werden beschäftigt…anstatt vllt den ganzen Tag alleine zuhause dahin zu vegitieren….

  6. Vor Kurzem starb mein Vater mit 95 Jahren im Krankenhaus an multiblem Organversagen. Monate zuvor hatte er sich im Heim beim letzten Sturz das untere rechte Bein gebrochen. Wie mir der Stationsarzt telefonisch mitteilte, verstarb mein Vater gegen 10.00 Uhr morgens ohne großen Todeskampf zuvor. Am Morgen desselben Tages bin ich so gegen 8.00 Uhr immer wieder in der Stube mit meinem rechten Bein gestürzt. Es war mir ein Rätsel, woran das lag, weil es keine Ursache wie Teppichfalte oder sowas gab. Ich schleppte mich dann wieder bis 10.15 Uhr ins Bett zurück. Danach ging es wieder so einigermaßen mit dem Gehen. Ein paar schmerzhafte Verstauchungen blieben zunächst zurück. Dann sah ich auf dem Handy, dass der Stationsarzt ca. 10 Minuten vorher versucht hatte, mich auf dem Handy zu erreichen, leider vergeblich. Ich rief zurück und erfuhr dann alles in Bezug auf den Tod meines Vaters. Bis heute finde ich die Stürze unheimlich. Bei mir war es das rechte Bein wie beim Vater. Und dann die fast passende Zeit. An einen Zufall kann ich hier nicht mehr glauben.

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